Woran erkennt man eine gute Matratze?

Das der Händler eine neue Matratze nicht nach der Körperform des Kunden verkauft ist bekannt. Aber gerade die ist entscheidend, ob Sie in der Nacht gut schlafen können. Sie können auch beim Onlinekauf die Matratze auspacken und ausprobieren und testen.

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Das tun Sie auf moderate Weise und nur, bis Sie sich ein Bild machen können. Liegen Sie nicht gut schicken Sie das Teil zurück und bekommen den vollen Preis erstattet. Sie können Ihren Matratzenkauf allerdings vorbereiten: Sie stellen die Kaufkriterien zusammen und schauen dann in die Testergebnisse beispielhaft in das Heft 02 in 2017 der Stiftung Warentest, um eine gute Matratze zu erhalten.

Die HEIA Körpertypen

Eine Matratze sollte je nach Körperbau eines Menschen unterschiedliche Eigenschaften mitbringen. Entscheidende Kriterien sind die Körpergröße und die Gewichtsverteilung, und ob Sie auf dem Rücken schlafen oder auf der Seite.

  • Der H-Typ kommt mit großem, kompakten Wuchs mit etwa kräftigen, gleicher Kraft in Schultern, Brust und Bauch. Er hat eine schmalere Hüfte und mehr Bauch als Po.
  • Der E-Typ ist groß mit einer normalen oder schlanken Statur, die Schultern etwas breiteren als die Hüfte sowie kein Po und kein Bauch.
  • Der I-Typ zeigt sich in einer kleinen bis mittelgroßen, aber schlanken Statur mit Hüfte und Schultern gleich breit sowie Po oder Bauch nicht kräftiger.
  • Der A-Typ hat auch eine kleine bis zu mittelgroßer Statur, kommt aber mit schmalen Schultern sowie einer schlanken Taille und kräftigem Po und Oberschenkeln.

Die kleine birnenförmige Frau liegt übrigens am besten auf Matratzen sie kann auf dem Rücken allerdings nachts mit dem Po zu tief einsinken.

Die unterschiedlichen Matrazenfüllungen und Materialien

Die Latexmatratze bietet eine gut e Wärmedämmung und ist geeignet für Leute die rasch frieren. Sie ist lange haltbar, weil sie gegen Schweiß oder Wärme nicht so empfindlich ist. Auf verstellbaren Lattenrosten liegt sie besonders gut. Sie haben ein komfortables Liegegefühl, das weich und stützend ist. Latex ist allerdings nicht so gut für starke Schwitzer, weil es Feuchtigkeit nicht so gut transportiert. Zudem ist sie recht schwer zu Drehen und Wenden.

Eine Kaltschaummatratze isoliert Wärme gut und ist auch für alle geeignet, denen schnell kalt wird. Auch sie liegen gut auf verstellbaren Lattenrosten, sind aber leicht und einfach zu wenden. Weil sie Feuchtigkeit nicht so toll transportieren, sind sie nicht so gut für starke Schwitzer. Sie können spürbare Wärmekuhlen hinterlassen bei Feuchte und Wärme. Weil innerhalb einer Charge die Qualität schwankt, kann die Härte variieren.

Boxspring ist vorteilhaft beim Hinlegen und Aufstehen wegen der Höhe von 60 bis 70 cm. Mit einem Topper aus Kaltschaum isolieren sie die Wärme hervorragend. Wenn eine Kunstlederumrandung vorhanden ist, kann der Feuchtigkeitstransport leiden. Dann gibt es auch Liegekuhlen. Die Härteangaben sollten Sie nachprüfen und sie sind teuer, sperrig und schwer.
Taschenfederkern transportiert Feuchtigkeit sehr gut wärmen aber nicht so stark, kann aber in der Schaumstoffauflage Kuhlen bilden und ist vergleichsweise schwer.

Die besten Matratzen im Test

Bei der Stiftung Warentest schnitten insgesamt drei der Latexmatratzen “gut” ab(2,2 -2,5). Der größte Vorteil von Latex gegenüber Kaltschaum ist die Haltbarkeit. Von den Schaumstoffmatratzen sind vom Vortests noch zehn gute am Markt erhältlich. Und eins von den Boxspringbetten ist auch “gut” (2,4). Die Federkernmatratzen sind bei den “guten” achtmal vertreten auch vier gute Taschenfederkernmatratzen aus dem Vortest von 2013 sind noch zu haben.

Der gesunde Schlaf und die Bettenpflege

Wenn die Matratze nach den ersten Tagen unangenehm riecht oder Lösungsmittel ausdünstet, lüften Sie sie gut durch. Wenn Sie Mängel aufweist, können Sie diesen in den ersten zwei Jahren nach dem Kauf reklamieren. Wenden Sie die Matratze nach jeder Bettwäsche, spätestens aber alle drei Monate und tauschen Sie dabei Kopf und Fußende. Nach zehn Jahren sollten Sie spätestens eine neue kaufen. Kaufen Sie sich eine hochwertige Daunendecke, die transportiert Nachtschweiß schnell ab. Halten Sie das Schlafzimmer auf 16 bis 18 Grad und etwa 40 bis 60 Prozent Luftfeuchte.

Woran erkennt man nun eine gute Matratze?

Am einfachsten erkenne Sie eine gute Matratze, wenn Sie auf dem Rücken und auf der Seite gut liegen. Die Stiftung Warentest hat Personen mit allen vier Körpertypen zum Probeliegen veranlasst, die Händler geben übrigens meist 100 Tage Zeit zum Probeliegen, und in den Tests alle Materialien die Testsieger ermittelt.

A-Typen finden auf allen Schaumstoffmodellen und auf jeder zweiten Latex gute Schlafbedingungen. Bei den leichten I-Typen bietet über die Hälfte der Matratzen eine gute Schlafstatt. Nur die H- und der schmalere E-Typ sinken unabhängig vom Material häufig in der Seitenlage zu tief ein und sollten harte Matratzen nutzen. Der schwere Rückenschläfer hat etwas mehr Auswahl.

Leichtgewichte liegen überall gut. Ein wichtiger Punkt ist, dass teure Matratzen in den Tests nicht besser abgeschnitten haben, Sie aber viele Testsieger finden, die zu Ihren Schlafgewohnheiten passen und Sie sich endlich optimal betten können.