Kaltschaummatratze Kaufratgeber – Für einen ruhigen Schlaf

Für wen ist eine Kaltschaummatratze geeignet?

Kaltschaummatratze von Bodyguard

Kaltschaummatratze von Bodyguard

Grundlegend sollten vor allem unruhige Schläfer, die sich oft im Schlaf drehen und sich dabei bewegen, über die Anschaffung einer Kaltschaummatratze nachdenken. Idealerweise sollte das Körpergewicht zwischen 40 und 120 Kilogramm liegen. Auch Personen, die schnell frieren, sollten über die Anschaffung einer Kaltschaummatratze nachdenken. Ebenso ist diese Matratzenart für Allergiker geeignet. Die Matratzen werden in unterschiedlichen Härtegraden angeboten. Die Bezeichnungen reichen hier von H1 bis H5. Dabei bezeichnet H1 eine besonders weiche und H5 eine sehr harte Matratze. Diese Bezeichnung bzw. die Härten definiert allerdings jeder Anbieter selbst. Das heißt, das man nicht grundlegend davon ausgehen kann, dass sich alle H3-Matratzen ähnlich hart anfühlen werden. Ein Testliegen ist also auf alle Fälle Pflicht.

Eine weitere Größe, die beim Kauf in Betracht gezogen werden sollte, ist das Raumgewicht. Dieses sagt aus, wie viel Gewicht der Schaumstoff je Kubikmeter auf die Waage bringt. Ein guter Wert liegt hierbei zwischen RG 40 und RG 60. Hier fallen dann auch schon die ersten Qualitätsunterschiede auf. Kostengünstige Modelle verfügen meist über ein Raumgewicht von
30. Falls Qualität der Matratze und das Liegegefühl in Ordnung gehen, wäre dies noch akzeptabel. Unter diesen Wert ist von einem Kauf grundlegend eher abzuraten. Weitere Infos dazu finden Sie bei Schlafexperte.net.

Wer viel schwitzt und eine kühle Matratze sucht, dem ist von einer Kaltschaummatratze abzuraten. Da sie kaum atmungsaktiv ist, wird der Schläfer hier nicht glücklich mit werden.

Wie viel Zonen braucht man wirklich?

Bei diversen Tests konnte herausgefunden werden, dass eine höhere Anzahl an Zonen nicht zwangsläufig einen besseren Schlaf bringen. Meist handelt es sich um Matratzen, die für einen durchschnittlichen Körperbau konzipiert wurden. Nur wer verfügt schon über den “perfekten durchschnittlichen” Körper? Das heißt, dass ein großer Mensch auf der gleichen Matratze ein sehr viel geringeren Komfort findet, als ein vergleichsweise kleiner Mensch mit wenig Gewicht. Durch den unterschiedlichen Körperbau stützen die verschiedenen Zonen natürlich andere Bereiche des Körpers ab. Die Aussage “viele Zonen, sind besser” funktioniert hier also nicht. Tatsächlich wurde bei den Tests herausgefunden, dass die unterschiedlichen Zonen kaum wahrnehmbare Unterschiede auslösen und eher in die Kategorie Marketingstrategie der Anbieter gehören.

Fazit

Letztendlich hilft nur das Testliegen, um herauszufinden ob die jeweilige Matratze sich für einen individuell gut anfühlt. Wer sich im Schlaf viel bewegt und eher zum Frieren neigt, ist sicherlich mit einer Kaltschaummatratze gut aufgehoben. Die Anzahl der verschiedenen Zonen sagt wenig über die Schlafqualität aus. Wichtiger wäre hier ein Blick auf die Raumgröße. Diese sollte einen Wert größer 30 aufweisen.